Diese beiden, für unseren Verein Trialog & AntiStigma Schweiz erfolgreich verlaufenden, berührenden, kritischen, interessanten und lernreichen Tage sind vorbei.

Aus Sicht der Standbetreiberin erachte ich unsere Aktion als sehr gelungen. Mit dem Rollup, welches wir erstmals benutzen konnten und der Darbietung von Ursula Dichtl (künstlerische Auseinandersetzung mit der Thematik) waren wir sehr präsent in der Wirkung. Die Anwesenden des Vereins Trialog & AntiStigma Schweiz konnten in diesen zwei Tagen unzählige Gespräche mit Betroffenen, Angehörigen und Fachpersonen führen. Daraus resultieren 26 Interessenten, welche bei einem unsere Schulbesuche als Gast dabei sein möchten, um in Zukunft allenfalls auch für den Verein tätig zu werden. Zwei neue Vereinsmitglieder dürfen wir ebenfalls verzeichnen, sowie ein Gespräch mit einer Case-Managerin des EDI (eidg. Departement des Inneren), welche in Betracht zieht, uns für 2019 zu buchen. Ebenfalls einen interessanten Kontakt hat sich mit dem Präsidenten des Vereins „xunds-grauholz“ ergeben. Er ist sehr an unserem Wirken interessiert. Wir dürfen gespannt sein, was sich hier ko-kreieren wird lassen. Alles in allem eine runde und wiederholungswürdige Aktion.

Was bleibt ist die Erinnerung an grandiose Speaker, wie zum Beispiel an Dr. Christian Dogs. Sein Referat war für mich vom ersten Wort bis zum letzten ein Highlight. Grandios ebenso die sehr zu Herzen gehende Geschichte von Uwe Hauck (#ausderklapse). Im anschliessenden persönlichen Gespräch mit ihm und seiner Frau zeigten sich beide sehr authentisch und lebendig. Weiter hat mich Ariella Käslin sehr beeindruckt….. ja, so könnte ich wohl zu jeder Darbietung etwas schreiben. Gleichzeitig genügt auch festzuhalten, dass das absolut Berührende immer und immer wieder die persönlichen Erfahrungen sind, welche Ressourcen von unschätzbarem Wert mit sich bringen. Sobald Menschen mutig die Geschichte ihrer psychischen Erschütterungsphase erzählen, macht es keinen Unterschied mehr ob man Sportlerin des Jahres, Psychiaterin, Mensch ohne Ausbildungsabschluss, Pharmakonzernmitarbeiter, Lehrerin, Box-Weltmeisterin, Krankenschwester, Gymnasiastin usw. ist…. In diesem Moment zeigt sich einfach nur das Menschsein, die Empathie, das Wissen darum, dass niemand mit seinen Geschichten alleine ist. Um dies noch mehr in die Welt zu tragen, setze ich mich weiterhin von Herzen für unsere Entstigmatisierungs- und Früherkennungsarbeit ein. Ich bin überzeugt davon, dass solche Kongresse das Ihrige dazu beitragen, indem die dafür zur Verfügung gestellte Plattform mehr und mehr genutzt wird.